SWISS LACHS freut sich, die Übernahme des Betriebes von Basis 57 in Erstfeld, der renommierten Produktionsfirma von Gotthard…
Am 7. Mai durfte Swiss Lachs Vertreter der Japanischen Botschaft in der Schweiz in Lostallo begrüssen. Im Zentrum des Austauschs standen verantwortungsvolle Aquakultur, Tierwohl und die Aufzucht von Atlantischem Lachs in einer vollständig landbasierten Umgebung. Zu Gast waren Takehiro Okubo, Minister der Botschaft, sowie Masataka Nakayama, Zweiter Sekretär (Wirtschaft) und japanischer Attaché für Ernährung und Landwirtschaft.
Japan spielt in der Genusswelt eine besondere Rolle. Das Land ist bekannt für kompromisslose Ansprüche an Frische, Reinheit und Rückverfolgbarkeit. Es handelt sich um Werte, die tief in der japanischen Esskultur verankert sind. Das zeigt sich etwa im präzisen Umgang mit Fisch in Sashimi-Qualität ebenso wie in Lebensmittelstandards, die zu den strengsten der Welt gehören.
In der japanischen Küche ist es wichtig, dass ein Produkt für sich sprechen darf. Begriffe wie shun, der saisonale Genuss, stehen für diese Haltung: schlicht, klar und mit Respekt vor dem, was auf den Teller kommt. Als einer der grössten Märkte für hochwertigen Lachs interessiert sich Japan seit jeher dafür, wie Fische präsentiert werden und unter welchen Bedingungen sie aufwachsen. Genau dieser gemeinsame Fokus auf Qualität, Transparenz und Wertschätzung hat den Besuch zu etwas Besonderem gemacht.
Im Fokus des Besuchs stand die Aquakultur mit Kreislaufsystem (RAS) von Swiss Lachs und die Betriebsweise, die es ermöglicht, Atlantischen Lachs ohne Meereskontakt im Inland aufzuziehen.
Swiss Lachs nimmt in der europäischen Aquakultur eine besondere Stellung ein: Viele landbasierte Lachsfarmen befinden sich in Küstennähe oder sind auf Meerwasser angewiesen. Die Anlage in Lostallo hingegen liegt in den Schweizer Alpen und arbeitet ausschliesslich mit reinem Bergwasser. Das erlaubt eine präzise Steuerung der Wasserqualität, ein stressarmes Umfeld für die Fische und eine gezielte Anpassung des Salzgehalts an die jeweiligen Entwicklungsphasen, von den Jungfischen im Süsswasser bis zur Wachstumsphase im salzhaltigen Wasser.
Das RAS ist als Kreislauf konzipiert: Rund 98% des Wassers werden wiederverwendet, und sieben Filtrationsstufen halten das System sauber und biologisch stabil. Organische Reststoffe werden in Biogas oder Dünger umgewandelt und stellen einen weiteren Baustein eines ressourcenschonenden Produktionsmodells dar.
Deutlich wird der Unterschied zu offenen Netzgehegen im Meer: Dort können entwichene Fische, organische Abfälle, Parasiten wie Seeläuse oder tierärztliche Behandlungen direkt mit dem umliegenden Ökosystem interagieren. Ein geschlossenes RAS trennt die Aufzucht vollständig von der Umgebung. So lassen sich Wasserqualität und Fischgesundheit unter kontrollierten Bedingungen führen. Das senkt ökologische Risiken und reduziert den Bedarf an Massnahmen, wie sie in der konventionellen Meeresaufzucht oft nötig sind.
Swiss Lachs züchtet ohne Antibiotika, ohne Hormone und ohne andere chemische Zusätze. Das Futter erfüllt hohe Ernährungsstandards und ist zertifiziert ohne Ethoxyquin. Es unterstützt gesundes Wachstum über den gesamten Produktionszyklus.
Der Besuch bot die Gelegenheit zu zeigen, wie Premium-Lachs auch im Inland hergestellt werden kann: in Höhenlage, in Frischwasser und in einem geschlossenen System, aber mit vollständiger Rückverfolgbarkeit und hohen Standards beim Tierwohl.
Zum Abschluss des Besuchs wurde die Delegation eingeladen, eine Auswahl an Delikatessen von Swiss Lachs zu probieren. Unsere Produkte zeigen, wofür das System da ist: Qualität und Charakter auf dem Teller. Damit schloss sich der Kreis auch bei diesem Besuch: von der präzisen Arbeit in der Aufzucht bis zum Moment, in dem das Produkt serviert wird.
